Traumrauch   Karin Uhlig

Räucherwerk, Klangschalen und Lichthäuser

"indianisches" Räucherwerk


Räucherkräuter der "first Nations, der "native People" - der nordamerikanischen Ureinwohner

Lange bevor die ersten Forscher aussegelten um “neues Land” zu finden, lebten sie bereits in dem Land das später Amerika genannt wurde. Lange bevor die ersten Europäer das Land eroberten, hatten sie bereits ihre eigene Religion, ihren eigenen Lebensstil und ihre eigene Kultur. Lange bevor diese Eroberer den ersten Fuss auf dieses Land setzten, waren sie da - die erste Nation, die native People, die Ureinwohner des amerikanischen Kontinents.

In der Tradition der First Nations werden ganz bestimmte Pflanzen verräuchert. Ob als zu Zöpfen geflochtene Gräser oder als Smudge-Sticks - also Räucherbündel - verwendet werden hauptsächlich heilige Pflanzen wie unter anderem weisser Salbei oder Süssgras. Die Pflanzen werden dabei immer so verwendet, wie sie geerntet werden, also nicht gemahlen oder stark zerkleinert. Sie behalten dadurch ihre volle Kraft.

Die Pflanzen der Natives, wie sich die Stämme auch nennen, können ohne Räucherkohle direkt angezündet und verräuchert werden. Der Rauch muss allerdings gehütet werden - z.B.  sollte dem Räucherwerk mit einer Feder Luft zugefächelt werden, damit es am Glimmen bleibt.

Auch in unserem Kulturkreis entdecken immer mehr TherapeutInnen und HeilerInnen die wohltuende Wirkung dieser heiligen Kräuter. Räucherungen sind eine Möglichkeit, wie sich die Menschen mit der Kraft der Mutter Erde verbinden können.

Wir freuen uns Ihnen hier starke Pflanzen anbieten zu können, die wir direkt und ohne Zwischenhändler importieren. Sie werden auf schonende, traditionelle Art gesammelt und verarbeitet. Traditionell gesammelt bedeutet, dass den Pflanzen beim Ernten kein Schaden    zugefügt wird.


Wir haben folgende Pflanzen im Angebot:


Yerba Santa

eriodictyon californicum

Art-Nr.: 4405

Als Räucherwerk verbrannt soll Yerba Santa eine dem Heilungsvorgang fördernde Atmosphäre verbreiten und uns zu einer wohltuenden Entspannung führen. Es wird auch verwendet, um „psychische Giftstoffe“ aus Räumen zu entfernen, für Heilungszeremonien, aber auch bei Traurigkeit und Melancholie. Als starke Helferin in schweren Zeiten hilft Yerba Santa uns, unsere eigenen Kraftreserven aufzufüllen und verleiht uns Mut und Zuversicht. Ein phantastisches Wandlungskraut, das Krankes in Heilendes und Negatives in Positives wandeln kann und uns somit zu einer anderen Sichtweise verhelfen kann.
Yerba Santa ist auch ein starkes Schutzkraut, welches eine Grenzlinie erstellen kann - dazu wird es beispielsweise um den zu schützenden Bereich auf den Boden gestreut. Auch in den westlichen Ländern wird diese entspannende und heilungsfördernde Qualität zunehmend von HeilerInnen und TherapeutInnen erkannt und genutzt.


weißer Salbei

salvia apiana

White Sage, der weiße indianische Salbei, ist die stärkste Reinigungspflanze der Indianer. Bei Schwitzhüttenzeremonien oder zur spirituellen Reinigung wird diese Pflanze seit Jahrhunderten von allen indianischen Stämmen verwendet. Kultplätze und heilige Orte werden mit ihm von schädlichen Einflüssen befreit. Eine Räucherung soll negative Kräfte und schlechte Laune vertreiben. Es wird gesagt, dass eine Salbeiräucherung für klare Gedanken sorgen soll.
Wir bieten den weißen Salbei als sogenannten Smudge (gebündelte Salbeizweige) in zwei Größen oder als lose Pflanzenteile an. Hoch energetisch und voller ätherischer Öle können diese Blätter direkt ohne Räucherkohle verräuchert werden.
Ein Salbei-Smudge - also als „Zigarre“ gebündelter Salbei - wird über einer mit Sand gefüllten Schale entzündet. Durch fächern oder leichtes blasen in die Glut entsteht ein Rauch, der reinigend und klärend wirkt und auch eine positive, wohltuende Atmosphäre schafft. Nach der Räucherung kann das Kräuterbündel umgekehrt in den Sand gesteckt und so gelöscht werden, um es bis zum nächsten Mal aufzubewahren.

Nach einer Salbei-Räucherung wird traditionell mit Süßgras geräuchert, um die guten Geister anzurufen und neue Harmonie und frische Energie in den nun gereinigten, befreiten Raum zu holen.


Süssgras

hierochloe orodata

Art-Nr.: 4400

Der Duft dieser Grasart ist sehr angenehm, süß und leicht vanillig. Wegen seiner Fähigkeit positive Energien anzuziehen und zu schützen ist das Süssgras bei den indianischen Stämmen heilig. Orte, Gegenstände und Menschen werden mit dem Rauch gesegnet. Die Zöpfe werden in Handarbeit geflochten und bei Zeremonien an den Enden entzündet. Es besitzt hohe, spirituelle Schwingungen  und kann einzeln oder in Mischungen verräuchert oder auch im Medizinbeutel getragen werden. Süssgraszöpfe werden auf der einen Seite festgehalten und an der Spitze entzündet. Nun wird der Rauch in die gewünschte Richtung gefächelt. Auch bei Schwitzhüttenzeremonien wird Süssgras verwendet. Es wird auf die heißen Steine gelegt und sein harmonischer Duft verbreitet sich im Raum, oder die Teilnehmer der Zeremonie reiben ihren Körper mit den warmen Gräsern ein.
Nach einer Salbei-Räucherung wird traditionell mit Süssgras geräuchert, um die guten Geister anzurufen und neue Harmonie und frische Energie in den nun gereinigten, befreiten Raum zu holen.


Native Wacholder

juniperus californica

Art-Nr.: 4409

Eine Juniperart (Wacholderart), die in der Grand Canyon Region aus kargen Klippen heraus wächst und eine wahre Überlebenskünstlerin ist. Der Wacholder wird als sehr starke Schutzpflanze angesehen und steht für Mut und Aktivierung der eigenen Kräfte. Der Rauch eignet sich hervorragend für eine Auraräucherung und soll somit Schutz für den Tag, für Prüfungen oder bei kritischen Entscheidungen bieten.


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